Jusos Heidelberg

 

Veröffentlicht in Ankündigungen
am 20.05.2018

Liebe Jusos,

auf der LDK in Rastatt am 23./24. Juni 2018 kandidiere ich für den Landesvorsitz der Jusos Baden-Württemberg.
#spdretten: Unter diesem Motto möchte ich als Landesvorsitzende mit euch zusammen dafür sorgen, dass die Stimme von uns Jusos in der Debatte um die Neuaufstellung der SPD gehört wird. Als inhaltlichen Schwerpunkt für das Arbeitsjahr schlage ich euch „Not a rich man’s world“, also das Thema Armut vor, mit dem wir ein ursozialdemokratisches Thema besetzen. Gemeinsam mit euch möchte ich die Juso-Grundwerte mit neuem Leben füllen und unsere Strukturen mit einer Transparenz- und Mitbestimmungsinitiative umgestalten. Ausführlicheres dazu findet ihr in meinem Kandidaturschreiben.

Ich möchte dem Landesverband ein Angebot zur inhaltlichen Arbeit machen, deshalb habe ich neben dem Kandidaturschreiben zu meiner Person auch meinen Vorschlag für ein Arbeitsprogramm angehängt. Ich freue mich sehr, wenn ihr konstruktiv über die Inhalte diskutiert, das Programm unterstützt oder mir Rückmeldung gebt! Je mehr von euch sich damit beschäftigen, wie wir das nächste Juso-Jahr gestalten können, desto besser wird es. Deshalb ist es mir wichtig, eine breite Debatte im Verband über dieses Arbeitsprogramm anzustoßen.

Solidarische Grüße

Chiara

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 20.03.2018

Gemeinsam mit dem Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert hatten sich die Heidelberger Jungsozialist*innen gegen eine Neuauflage der Großen Koalition ausgesprochen. "Dass sich die SPD-Basis für eine neue Koalition mit den Konservativen entschieden hat, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die SPD radikal erneuern muss, um die Glaubwürdigkeit der Menschen zurückzugewinnen", sind sich die Jusos einig.

Neben der notwendigen personellen und organisatorischen Neuaufstellung gehört für die SPD-Jugend in Heidelberg auch ein ernsthafter Kurswechsel der Bundespolitik, weg vom neoliberalen Mantra des Marktes, dazu. Insbesondere die Auswirkungen der Agenda 2010 werden von den Jusos kritisch aufgenommen. Dass es gemäß dem Prinzip des "Fordern und fördern" möglich ist, Hartz-IV-Empfänger*innen schon bei kleinen Versäumnissen 30, 60 oder sogar 100 Prozent ihrer finanziellen Unterstützung zu kürzen, ist für die Heidelberger Jusos nicht tragbar.

"Die Debatte um Jens Spahns Äußerung zeigt, wie sehr das Thema Hartz IV die Menschen immer noch beschäftigt. Bevor die SPD ihre Politik der Vergangenheit nicht korrigiert und den Bruch mit Hartz IV wagt, steht die Erneuerung der SPD ernsthaft auf der Kippe", so der Juso-Sprecher*innenkreis. "Das Problem ist das Menschenbild, welches die Sanktionen vermitteln! Solange die SPD davon ausgeht, dass Arbeitslose arbeitsunwillig sind und durch Gängeleien in Arbeit gezwungen werden müssen, haben wir ein großes Problem, soziale Politik glaubwürdig zu vertreten."

Neben den Sanktionen muss auch das Weiterbildungsangebot der Agentur für Arbeit überdacht und evaluiert werden. Angebote, die die Menschen nicht weiterbringen, müssen gestoppt werden. Weiterhin sprechen sich die Jusos Heidelberg für deutlich höhere Hartz-IV-Sätze aus, deren Bemessungsgrundlage verändert werden muss.

Die Jusos wollen das Thema auch innerhalb der SPD starkmachen und bringen einen Antrag zur Reform von Hartz IV und der Abschaffung der Sanktionen bei der Kreismitgliederversammlung der SPD Heidelberg am Mittwoch ein. "In einer Gesellschaft, in der 45 Menschen so viel besitzen wie 50 Prozent der Bevölkerung, grenzt es an Unmenschlichkeit, das existenzsichernde Hartz IV zu streichen, um "Handhabe" über Arbeitslose zu haben. Die SPD sollte sich besser darauf konzentrieren, wie diese riesige Vermögensungleichheit bekämpft werden kann, sodass alle Menschen das Gefühl haben, im gleichen Land, in der gleichen Gesellschaft zu leben“, so der Sprecher*innenkreis.

Die inhaltliche Erneuerung der SPD steht somit noch ganz am Anfang. Vor allem bei Betrachtung des neuen Koalitionsvertrages wird allerdings deutlich, dass die wichtigen Fragen der sozialen Gerechtigkeit unbeantwortet bleiben. Darum sollte sich die SPD der Debatte stellen und inhaltlich die Erneuerung vorantreiben. Eine Reform der Hartz-Politik ist nur der erste, aber ein notwendiger Schritt in diese Richtung,

Veröffentlicht in Pressemitteilungen
am 13.03.2018

Das Studierendenwerk der Universität Heidelberg steht in der Kritik, was die Behandlung seiner angestellten Studierenden in der Marstall-Mensa und dem Café angeht. Nun hat eine kleine Anfrage im Landtag von Gabi Rolland und Gerhard Kleinböck (SPD) ergeben, dass das Misstrauen berechtigt ist.

Auch die Jusos Heidelberg kritisieren die Tagesverträge für Studierende auf das Schärfste.

Sprecherin Hannah Zielke sagt hierzu: “Tagesverträge gehören ins Mittelalter. Soziale Standards wie Urlaub und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall werden von einer öffentlichen Einrichtung wissentlich umgangen.“ Gerade gegenüber den anderen Mitarbeitenden des Studierendenwerks, welche einen Vertrag nach Tarif unterschrieben haben, ist diese Regelung unfair. Auch Anna Ewert von der Juso Hochschulgruppe Heidelberg kennt diese Ungerechtigkeit: “Ich kenne selbst Kommiliton*innen, die in einem solchen Tagesvertrag beim Studierendenwerk stecken. Es ist einfach menschenunwürdig und außerdem rechtlich fragwürdig.“

Die Situation der Betroffenen ist dramatisch. Vor allem ausländische Studierende und Studierende, die von BAföG nicht leben können, sind auf die Arbeit beim Studierendenwerk angewiesen. “In einer Stadt wie Heidelberg gibt es zu wenig Nebenjobs für Studierende, da nimmt man, was man bekommt“, beschreibt Juso-Sprecher Daniel Al-kayal die Lage. Damit werden auch prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie beim Studierendenwerk in Kauf genommen.

An dieser Situation muss sich nun etwas ändern. So fordern die Jusos Heidelberg, dass alle Mitarbeitenden des Studierendenwerks gleichermaßen durch Tarifverträge bezahlt werden. “Die Ausbeutung der Studierenden ist peinlich“, lautet der Konsens. Ebenfalls bemängeln die Jusos aber die angebliche Ahnungslosigkeit der Wissenschaftsministerin Bauer. “Frau Bauer als Wissenschaftsministerin schmückt sich gerne mit Spitzenforschung und Professor*innen, geht es aber um die Interessen der Studierenden, beweist sie ein ums andere Mal, dass sie dafür keinen Blick hat. Hier scheint der Informationsfluss im Wissenschaftsministerium zu stoppen“, so vermutet Hannah Zielke: “Frau Bauer sollte als Ministerin Verantwortung übernehmen!“

Für die Jusos Heidelberg ist das Vorgehen klar: zunächst muss die tarifliche Bezahlung der Studierenden beim Studierendenwerk in die Wege geleitet werden, dann die Aufarbeitung des Falls im Wissenschaftsministerium geschehen.

Veröffentlicht in Allgemein
am 12.03.2018

Am 8. März hieß es auch bei uns: "Hinaus zum internationalen Frauen*kampftag 2018!". Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland das Wahlrecht, doch das Patriachat sitzt noch immer fest im Sattel. Die Politik wird noch immer männlich dominiert, Frauen* sind strukturell benachteiligt, werden diskriminiert und sind Sexismus ausgesetzt. Zusammen mit dielinke.SDS Heidelberg, der Linksjugend ['solid] Heidelberg/Rhein-Neckar, der Grüne Jugend Heidelberg der SPD Heidelberg und natürlich der Juso Hochschulgruppe Heidelberg, waren wir auf der Straße um auch in Heidelberg für eine feministische Welt einzustehen!

Veröffentlicht in Allgemein
am 20.02.2018

Am 15.02. fand unsere Jahreshauptversammlung statt! Wir haben uns gegen die GroKo positioniert, das letzte Jahr Revue passieren lassen und natürlich gewählt: Daniel Al-kayal, Chiara Breiner, Matthias Heiken, Jens Ritter und Hannah Zielke bilden unseren Sprecher*innenkreis für das kommende Jahr.

Anschließend verabschiedeten wir unsere langjährige Sprecherin Milena Brodt in den "Juso-Ruhestand". Vielen vielen Dank für alles! Wir hoffen, dass du uns und der SPD noch lange als starke Stimme für die Schwächsten in der Gesellschaft erhalten bleibst!

Die weiteren inhaltlichen Schwerpunkte werden wir gemeinsam mit den aktiven Jungsozialist*innen in Heidelberg auf den nächsten Treffen erarbeiten. Wir freuen uns auf das neue Arbeitsjahr und werden auch weiterhin die SPD tatkräftig und konstruktiv-kritisch begleiten.

Wir Jusos Heidelberg

Wir Jusos sind die Jugendorganisation der SPD Heidelberg

Du willst Dich politisch engagieren? Bei uns kannst Du ganz zwanglos und ohne Formalitäten mitmachen. Du musst weder SPD-Mitglied sein noch irgendwelche Beiträge zahlen.

Am einfachsten kannst Du uns bei unserem Juso-Plenum kennen lernen. Die aktuellen Termine findest du unten oder auf facebook! Außerdem kannst du uns über das Kontaktformular eine Email schicken. Hier erreichst Du direkt per Mail unsere Sprecher*innen.

Unter Aktuelles halten wir euch auf dem Laufenden. 

Viel Spaß beim Umschauen,

Deine Jusos Heidelberg